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Die Institution der Sklaverei in Nordamerika war nicht nur ein System der Ausbeutung der Arbeitskraft, sondern auch eine ausgeklügelte Form der Öffentlichkeitsarbeit. Das Konzept der Sklaverei als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet die Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung und des Diskurses rund um die Institution der Sklaverei, um ihre Existenz zu rechtfertigen, den Widerstand zu minimieren und die soziale Kontrolle aufrechtzuerhalten. Diese Taktik wurde häufig von Sklavenhaltern und Befürwortern der Sklaverei eingesetzt, um ein beschönigtes oder verzerrtes Bild der Sklaverei zu zeichnen, das ihre brutale Realität verschleierte und ihre Fortführung rechtfertigte. Die Manipulation von Informationen, Bildern und Erzählungen war sowohl für die Aufrechterhaltung der Sklaverei als auch für die nachfolgenden Regime rassistischer Gewalt nach der Emanzipation, einschließlich Lynchjustiz und Rassentrennung, von zentraler Bedeutung.
Kurs 2: Politische Manipulation des kollektiven Gedächtnisses
Teil 1: Strategische Botschaften und ihre Rolle bei der öffentlichen Akzeptanz von Rassendiskriminierung
Teil 2: Die Rolle der Massenbeteiligung bei der Verstärkung autoritärer Narrative
Teil 3: Wie politische Eliten das kollektive Gedächtnis durch öffentliche Zurschaustellung von Traumata manipulieren
Teil 4: Inszenierte öffentliche Zurschaustellung: Lynchmorde, Schauprozesse, Gedenkdenkmäler



