KURSE AUS DER REIHE „SKLAVEREI ALS PR“ Kurs Eins: Unterdrückung als Spektakel – Von der Plantage zum öffentlichen Platz

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Die Institution der Sklaverei in Nordamerika war nicht nur ein System der Arbeitsausbeutung, sondern auch eine ausgeklügelte PR-Maßnahme. Das Konzept der Sklaverei als PR bezeichnet die Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung und des Diskurses rund um die Institution der Sklaverei, um ihre Existenz zu rechtfertigen, den Widerstand zu minimieren und die soziale Kontrolle aufrechtzuerhalten. Diese Taktik wurde häufig von Sklavenhaltern und Befürwortern der Sklaverei eingesetzt, um ein beschönigtes oder verzerrtes Bild der Sklaverei zu zeichnen, das ihre brutale Realität verschleierte und ihre Fortführung rechtfertigte. Die Manipulation von Informationen, Bildern und Erzählungen war sowohl für die Aufrechterhaltung der Sklaverei als auch für die nachfolgenden Regime rassistischer Gewalt nach der Emanzipation, einschließlich Lynchjustiz und Rassentrennung, von zentraler Bedeutung. Dieser Kurs besteht aus sieben Teilen:

Teil 1: Die Institution der Sklaverei als PR
Teil 2: Historischer Kontext: Die Entstehung von Public Relations im Zeitalter der Sklaverei
Teil 3: Manipulation des Diskurses über Sklaverei als systematisches Social Engineering
Teil 4: Rassistische Ideologien als Instrument der Gestaltung, Rechtfertigung und Aufrechterhaltung der Sklaverei in Nordamerika
Teil 5: Die Rolle abolitionistischer Gegennarrative
Teil 6: Der Übergang zu rassistischer Gewalt und Segregation
Teil 7: Implikationen für Recht und Sozialwissenschaften