Moderne Sklaverei umfasst eine Reihe ausbeuterischer Praktiken, bei denen Menschen gegen ihren Willen zur Arbeit gezwungen werden, oft unter Drohung, Zwang oder Machtmissbrauch. Obwohl sich Form und Sichtbarkeit der Sklaverei seit dem transatlantischen Sklavenhandel verändert haben, bleibt die staatlich erzwungene Sklaverei weltweit ein entscheidendes Problem, insbesondere da Technologie und Globalisierung die Arbeitsmärkte verändern.
Unter staatlich verordneter Zwangsarbeit versteht man Situationen, in denen Regierungen oder staatliche Akteure Einzelpersonen direkt zur Arbeit zwingen, oft unter harten oder ausbeuterischen Bedingungen. Dazu gehören Zwangsarbeit im Gefängnis, obligatorischer Militärdienst über angemessene Grenzen hinaus und Zwangsarbeit als Strafe für politische Meinungsverschiedenheiten oder soziale Identität. Arbeitsmobilität (die Fähigkeit von Arbeitnehmern, sich auf der Suche nach besseren Chancen frei zwischen Regionen oder Ländern zu bewegen) ist ein Kennzeichen der Globalisierung. Diese Mobilität wird jedoch häufig durch rechtliche, politische und wirtschaftliche Hindernisse eingeschränkt, die von Staaten manipuliert werden können, um Bevölkerungen zu kontrollieren oder auszubeuten.
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