Audio, 20 min. mp3
Die Institution der Sklaverei in Nordamerika war nicht nur ein System der Arbeitsausbeutung, sondern auch eine ausgeklügelte PR-Maßnahme. Das Konzept der Sklaverei als PR bezeichnet die Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung und des Diskurses rund um die Institution der Sklaverei, um ihre Existenz zu rechtfertigen, den Widerstand zu minimieren und die soziale Kontrolle aufrechtzuerhalten. Diese Taktik wurde häufig von Sklavenhaltern und Sklavereibefürwortern eingesetzt, um ein beschönigtes oder verzerrtes Bild der Sklaverei zu zeichnen, das ihre brutale Realität verschleierte und ihre Fortführung rechtfertigte. Die Manipulation von Informationen, Bildern und Erzählungen war sowohl für die Aufrechterhaltung der Sklaverei als auch für die nachfolgenden Regime rassistischer Gewalt nach der Emanzipation, einschließlich Lynchjustiz und Rassentrennung, von zentraler Bedeutung.
Teil 1: Entwicklung von PR-Strategien zur Rechtfertigung von Rassentrennung und rassistischer Gewalt
Teil 2: Pro-Sklaverei-Propaganda
Teil 3: Abolitionistische Propaganda
Teil 4: Lynchjustiz als Methode der sozialen Kontrolle




